Nussallergie auf dem Vormarsch

Dr. Iris Herscovici 31. Oktober 2011 Kommentare deaktiviert für Nussallergie auf dem Vormarsch

Nüsse sind wahre Tausendsassa für Körper und Seele.

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Nicht umsonst enthalten Powersnacks oder Studentenfutter Nüsse in allen bekannten Variationen. Walnüsse, Mandel oder Erdnüsse sind beliebte Energiespender, die positiv auf die Gesundheit wirken. Nüsse senken durch ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut und stabilisieren den Zuckerwert. In einer klinischen Studie aus dem Jahre 1990 wurde durch täglichen Verzehr von 100 g Mandeln nach vier Wochen eine zwölfprozentige Senkung des Blutcholesterinspiegels erreicht. Weitere Studien, in denen geringere Mengen oder andere Nüsse, wie Wal-, Erd- oder Macadamianüsse verzehrt wurden, zeigten vergleichbare Effekte. Aber Achtung: Nüsse haben ein enormes Allergiepotential, das Lebensmittelallergiker unbedingt meiden müssen! Denn eine Nussallergie ist heutzutage keine Seltenheit mehr.

Nicht alle Nüsse haben hohes allergisches Potential

Erdnuss, Hasel- und Walnuss sind die gefährlichsten Früchtchen ihrer Gattung. Obwohl sie viele der Gesundheit förderliche Nähr- und Vitalstoffe – wie Eisen, Kalium, Magnesium oder Phosphor – enthalten, lösen sogar schon Spuren in Lebensmitteln mitunter lebensgefährliche Reaktionen aus. Besonders in den Vereinigten Staaten ist die Allergie auf Erdnüsse stark verbreitet. US-amerikanische Studien belegten, dass in den vergangenen fünfzehn Jahren die Zahl der Nussallergiker um ein Drittel anstieg. Vielen Betroffenen ist die Erkrankung jedoch nicht bewusst, da die Symptome anderen Ursachen zugeschrieben werden. Eine weitere Studie zeigte, dass bei 90% einer tödlich verlaufenden Anaphylaxie Auslöser der Genuss von Nüssen war.

Große Vorsicht ist geboten

Mit ein Grund für das hohe Gefahrenpotential bei Nüssen ist, dass die allergieauslösenden Stoffe durch Hitze – Kochen oder Backen – weder reduziert noch beseitigt werden können. Nussallergene sind so aggressiv, dass sogar Einatmen geringster Mengen oder die Übertragung über einen Kuss, einen allergischen Schock auslösen können. Der Kuss als Übertragung von allergenen Stoffen, mag zwar witzig klingen, ist aber keine Seltenheit – vor allem, wenn es sich um aggressive Substanzen handelt, wovon bereits minimale Mengen das Immunsystem herausfordern. Die vollständige Karenz jeglicher Produkte – auch wenn sie nur Spuren von Nüssen enthalten – ist das oberste Gebot. Nussallergiker sollten sehr achtsam sein und für den Fall der Fälle unbedingt ein Notfallset bei sich führen.

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