Selbstmotivation für Allergiker – Tipps, um sich selbst zu motivieren

Julia Maurer 25. September 2017 0
Selbstmotivation für Allergiker – Tipps, um sich selbst zu motivieren

Das Thema Gesundheit ist für Allergiker immer etwas zweischneidig, da Allergien häufig mit Krankheit gleichgesetzt werden. Umgekehrt kann eine gute Gesundheit aber auch dazu beitragen, das Immunsystem zu unterstützen und so die Allergiebeschwerden zu vermeiden oder zu mildern. Doch um das zu realisieren, braucht es eine entsprechende Selbstmotivation oder Motivation von außen.

Manche Dinge tun wir, weil wir sie tun wollen, zum Beispiel weil sie uns Spaß machen oder weil wir ein bestimmtes Ziel haben oder weil wir die Notwendigkeit einsehen. Je nachdem sind wir dann sogar auch bereit und in der Lage, schwierige und unangenehme Dinge zu tun. In diesen Fällen liegt dann eine hohe Selbstmotivation vor, und wir brauchen keinen „Einpeitscher“. Manchmal hapert es aber auch mit der Motivation, und der innere Schweinehund gewinnt. Als Ursache kommen hier zum Beispiel die eigene Trägheit, Selbstzweifel, schlechte Erfahrungen oder Uneinsichtigkeit zum Tragen. In solchen Fällen ist es Hilfreich, wenn die Motivation von außen kommt, etwa durch Freunde, Mitstreiter oder auch professionelle Helfer wie Ärzte, Psychologen, Personal Trainer oder Coaches. 10 praktische und leicht umsetzbare Tipps, wie Sie sich selbst motivieren können, finden Sie hier.

Mit der nötigen Motivation können Allergiker ihre Gesundheit verbessern

All diese Hintergrundüberlegungen sind auch für Allergiker wichtig. Denn auch sie benötigen eine Menge Motivation, noch besser Selbstmotivation, wenn es darum geht, das Allergierisiko zu mindern.

Das betrifft zum Beispiel das Vermeiden von Allergieauslösern. Je nach Allergie wird der eine oder andere Patient sicher bereits von sich aus Situationen vermeiden, die ein hohes Risiko für ihn darstellen. Wer eine Bienenstich-Allergie hat, wird sich kaum irgendwo aufhalten, wo sich viele Bienen und Wespen tummeln. Andererseits kann ein Stück Zwetschgenkuchen oder ein Fruchtsaft sehr verlockend sein – nicht nur für den Allergiker, sondern auch für Biene Maja & Co. Wer unter einer Haselnussallergie leidet, braucht allerdings bereits eine hohe Motivation und Selbstdisziplin, um auf all die Leckereien zu verzichten, die auch nur im Entferntesten verdächtig sind.

Während das Motivationsproblem beim Vermeiden der Allergieauslöser noch relativ gering ist, ist in anderen Bereichen bereits sehr viel Motivation und Disziplin erforderlich. Das betrifft zum Beispiel regelmäßigen Sport oder gesunde Ernährung. Denn diese beiden Verhaltensweisen verbessern die allgemeine Gesundheit, tragen zur Stärkung des Immunsystems bei und helfen so indirekt, dass der Körper besser mit Allergenen klarkommt.


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