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	<title>Heuschnupfen Archives - allergie-frei</title>
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		<title>Depressionen, Ängste und Allergien &#8211; Gibt es einen Zusammenhang?</title>
		<link>https://www.allergie-frei.info/2018/09/24/depressionen-aengste-und-allergien-gibt-es-einen-zusammenhang/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 07:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
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<p>Was haben Viehfutter und Milchallergie mit Depressionen zu tun? Die Antwort auf diese scheinbar humoristische Frage lautet: Offenbar mehr, als viele denken. Denn neue Studien stellen eine Verbindung her zwischen Heuschnupfen, Asthma und Exzemen und dem Risiko, Depressionen und Angststörungen zu entwickeln. </p>
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<p><em>Bildrechte: 172989455 / sanchairat / bigstockphoto.com</em></p>
<p><strong>Was haben Viehfutter und Milchallergie mit Depressionen zu tun? Die Antwort auf diese scheinbar humoristische Frage lautet: Offenbar mehr, als viele denken. Denn Studien stellen eine Verbindung her zwischen Heuschnupfen, Asthma und Exzemen und dem Risiko, Depressionen und Angststörungen zu entwickeln.</strong></p>
<p>Allergien wie Milchallergie, Heuschnupfen oder atopische Dermatitis (Exzem) werden häufig nur in ihren Ursachen und unmittelbaren Folgen, eben den jeweiligen allergischen Reaktionen gesehen. Doch jenseits dieser meist unmittelbar eintretenden Symptome gibt es offensichtlich noch Langzeitfolgen, die bisher eher kaum bis gar nicht beachtet wurden. Die Rede ist von psychischen Störungen in Form von Depressionen und Ängsten. Verschiedene Forscher haben diese vermuteten Zusammenhänge näher untersucht und sind zu Ergebnissen gekommen, die einerseits zunächst erstaunlich erscheinen mögen, andererseits und auf den zweiten Blick aber auch einleuchtend.</p>
<p>Ein in der Zeitschrift Annals of Allergy, Asthma and Immunology, dem wissenschaftlichen Magazin des American College of Allergy, Asthma and Immunology (ACAAI) erschienener Artikel zeigt auf, dass Jugendliche mit Heuschnupfen höhere Angst- und Depressionsraten und eine geringere Stressresistenz zeigten. Zudem zeigten sie auch mehr Feindseligkeit, Impulsivität und änderten oft ihre Meinung. Die Wissenschaftler unter dem Allergologen Michael Blaiss hatten 25 Studien identifiziert, die auch die psychischen Folgen bei Jugendlichen mit Heuschnupfen thematisierten.</p>
<h2>Erhöhtes Risiko für Depressionen und Angststörungen bei Asthma &amp; Co</h2>
<p>Eine Ende April 2018 veröffentlichte Studie taiwanesischer Wissenschaftler geht noch einen Schritt weiter und untersucht mögliche Risikozusammenhänge zwischen den drei A‘s Asthma, Allergische Rhinitis und Atopische Dermatitis und der Ausbildung von Depressionen und Angststörungen in der Folgezeit. Dazu wurden aus einer Gesamtheit von 186.588 taiwanesischen Patienten 46.647 mit allergischen Erkrankungen für die Studie ausgewählt. Die Kontrollgruppe bestand aus 139.941 nicht-allergischen Personen. Betrachtet wurden Informationen zwischen 2000 bis 2015, also über einen Zeitraum von 15 Jahren. Von den Allergiepatienten entwickelten in diesem Zeitraum 10,8 % psychische Störungen, von den Nicht-Allergikern nur 6,7 %. Allerdings gab es auch Unterschiede im Hinblick auf die verschiedenen Allergien bzw. Kombinationen von Allergien. So zeigten z.B. die Probanden mit atopischer Dermatitis ein verringertes Risiko für allgemeine und individuelle psychische Störungen. Ähnliches gilt für Patienten mit allergischer Rhinitis plus atopischer Dermatitis. Bei allen anderen Allergien bzw. Allergiekombinationen bestand dagegen ein erhöhtes Risiko. Bronchiales Asthma und allergische Rhinitis stellen somit bei alleinigem Auftreten oder in Gemeinsamkeit mit mindestens einer der anderen beiden Allergien offensichtlich ein erhöhtes Risiko für psychische Folgestörungen dar.</p>
<p>Umgekehrt muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass sich hier ein Teufelskreis offenbart. Denn Depressionen haben ihrerseits auch wieder Einfluss auf die Symptome und Compliance, also die Bereitschaft von Allergiepatienten zur aktiven Mitwirkung an therapeutischen Maßnahmen. Depressive Schübe können bei Allergikern nicht nur die Symptome verschlimmern, sondern sogar Krankheitsschübe auslösen.</p>
<p>Um nun die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Eine Milchallergie äußert sich unter anderem durch Symptome wie Nesselsucht, Hautrötungen und Juckreiz sowie durch laufende Nase, Husten und Atembeschwerden. Forschungen legen nahe, dass durch vermehrtes Grünfutter und damit vermehrtes Vitamin A im Viehfutter das Risiko für Milchallergien verringert werden kann. Und wo keine Allergie da auch keine psychische Folgeerkrankung.</p>
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		<title>Neue Mücken- und Stechfliegenarten auf dem Vormarsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2018 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Mücken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2018/07/30/neue-muecken-und-stechfliegenarten-auf-dem-vormarsch/">Neue Mücken- und Stechfliegenarten auf dem Vormarsch</a></p>
<p>Die zunehmende Globalisierung und der Klimawandel bringen leider auch Probleme mit sich, die das Ökosystem und die Gesundheit der Menschen belasten. Es tauchen zunehmend neue Mücken- und Stechfliegenarten auf, die vorher in anderen Ländern beheimatet waren und die man allenfalls aus dem Urlaub oder aus Medienberichten kannte. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2018/07/30/neue-muecken-und-stechfliegenarten-auf-dem-vormarsch/">Neue Mücken- und Stechfliegenarten auf dem Vormarsch</a></p>
<p><em>Bildrechte: 209025877 / jes2ufoto / bigstockphoto.com</em></p>
<p><strong>Die zunehmende Globalisierung und der Klimawandel bringen leider auch Probleme mit sich, die das Ökosystem und die Gesundheit der Menschen belasten. Es tauchen zunehmend neue Mücken- und Stechfliegenarten auf, die vorher in anderen Ländern beheimatet waren und die man allenfalls aus dem Urlaub oder aus Medienberichten kannte. Es stellt sich die Frage, ob eine Impfung sinnvoll und möglich ist. Dagegen können Mittel gegen Heuschnupfen hilfreich sein.</strong></p>
<p>Die Forscher registrieren vermehrt exotische Mücken- und Stechfliegenarten insbesondere in Süddeutschland und angrenzenden Regionen. Ursachen dafür gibt es viele: Manche kommen als unfreiwillige Reisebegleiter aus dem Urlaub oder mit Frachtgut mit, andere schwärmen regelrecht aus und suchen sich neue, klimatisch geeignete Lebensräume. Dass letzteres gelingt, wird nicht zuletzt auch dem Klimawandel zugeschrieben. Insbesondere wärmeres Klima und hohe Feuchtigkeit durch Überschwemmungen bietet den Exoten ideale Lebensbedingungen.</p>
<p>Dies ist allerdings nicht nur ein ökologisches Problem. Denn viele Stechmücken übertragen gefährliche Krankheiten wie Dengue-Fieber, Malaria oder den Zikavirus. Um entsprechenden Krankheitsausbrüchen vorzubeugen, wurde der Mückenatlas ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein kartografisches Register über Vorkommen und Häufigkeit einheimischer und exotischer Stechmücken. Viele Bürger helfen als Mückenjäger mit und senden eingefangene Objekte an die Wissenschaftler. Zu den neuen Plagegeistern gehören u.a. die Asiatische Buschmücke und die Asiatische Tigermücke, aber auch Kriebelmücken und Sandmücken. Letztere übertragen beispielsweise Leishmaniose und den Toskanavirus.</p>
<h2>Allergische Reaktionen durch Mückenstiche und -bisse</h2>
<p>Neben der Übertragung von Krankheiten können die Bisse und Stiche der Insekten bei empfindlichen Menschen aber auch allergische Reaktionen auslösen. Hierzu gehören vor allem starke Schwellungen und Juckreiz an den Einstich- oder Bissstellen, gelegentlich auch Blutergüsse. Bei der Kriebelmücke sind es nur die weiblichen Exemplare, die auch Menschen anzapfen. Sie stechen allerdings nicht, sondern beißen zunächst eine kleine Wunde, die sie dann aussaugen. Ihr Speichelcocktail in Verbindung mit dem ausgeschütteten Histamin des Gewebes sorgt dann für den Juckreiz bis hin zur allergischen Reaktion.</p>
<p>Eine prophylaktische Impfung gegen die exotischen Krankheiten ist derzeit noch nicht empfohlen. Bei allergischen Reaktionen, etwa nach dem Biss einer Kriebelmücke, helfen Allergiemittel aus der Apotheke, um die schmerzhaften Schwellungen zu behandeln, gegebenenfalls auch eine cortisonhaltige Creme. Bei mehreren Stichen kann auch ein Antihistaminikum sinnvoll sein, um Kreislaufprobleme infolge der allergischen Reaktionen zu vermeiden, etwa Tabletten gegen Heuschnupfen. Bei besonders großen Schwellungen empfiehlt sich eine allergologische Blutuntersuchung.</p>
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		<title>Erste Impfung gegen Heuschnupfen</title>
		<link>https://www.allergie-frei.info/2018/04/23/erste-impfung-gegen-heuschnupfen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2018 09:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2018/04/23/erste-impfung-gegen-heuschnupfen/">Erste Impfung gegen Heuschnupfen</a></p>
<p>Für viele Pollenallergiker könnte bald ein lang gehegter Traum in Erfüllung gehen: eine Impfung gegen Heuschnupfen. Neue Impulse kommen hier von Forschungsarbeiten des österreichischen Pharmaunternehmens Biomay in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitär Wien und der TU München. </p>
<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info">allergie-frei - Lebensqualität trotz Allergie</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2018/04/23/erste-impfung-gegen-heuschnupfen/">Erste Impfung gegen Heuschnupfen</a></p>
<p><em>Bildrechte: Subbotina Anna / bigstockphoto.com</em></p>
<p><strong>Für viele Pollenallergiker könnte bald ein lang gehegter Traum in Erfüllung gehen: eine Impfung gegen Heuschnupfen. Neue Impulse kommen hier von Forschungsarbeiten des österreichischen Pharmaunternehmens Biomay in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitär Wien und der TU München.</strong></p>
<p>Weltweit sind etwa 400 Millionen Menschen von einer Allergie gegen Blüten- und Gräserpollen, im Volksmund auch Heuschnupfen genannt, geplagt. Die typischen Symptome sind laufende Nase und  Augenjucken bis hin zu schweren Atemproblemen. Ausgelöst werden diese allergischen Reaktionen durch Eiweißmoleküle in den Blütenpollen bestimmter Gewächse, insbesondere von Gräsern. Diese Stoffe werden vom Immunsystem fälschlich als Feind interpretiert und entsprechend bekämpft. Die dabei gebildeten Antikörper werden als Immunglobulin E (IgE) bezeichnet und sind im Blut des Patienten nachweisbar. Die beschriebenen Symptome sind Ergebnis der überschießenden Immunsystem-Reaktion und des dabei ausgeschütteten Histamins.</p>
<p>Die gängigen Therapieformen gegen Heuschnupfen sind weitestgehende Vermeidung der Auslöser, Medikamente zur Linderung der Symptome, etwa Augentropfen oder Kortikoidsprays oder Anti-Histaminika, und Immuntherapien, sogenannte Hyposensibilisierungen. Bei der Hyposensibilisierung wird das Immunsystem kontrolliert an die Allergene gewöhnt, so dass es diese nicht mehr als Feind interpretiert und somit auch eine überschießende Reaktion unterbleibt. Diese Immuntherapien dauern in der Regel mehrere Jahre, sind sehr kostenintensiv und haben Nebenwirkungen. Bei der subkutanen Hyposensibilisierung, einer Impfung gegen Heuschnupfen,  erhält der Patient monatlich eine Spritze.</p>
<h1>Immunisierung durch neuartige Heuschnupfen-Impfung</h1>
<p>Forscher des Unternehmens Biomay und der Medizinischen Universität Wien haben nun in einer Studie nachgewiesen, dass ein neu entwickelter Impfstoff die Symptome bei Heuschnupfen unterdrücken können. In der Studie wurden 180 Patienten aus 11 europäischen Allergiezentren behandelt. Sie erhielten im ersten Jahr vier Injektionen des neu entwickelten, synthetischen Impfstoffes BM32, im folgenden Jahr eine Auffrischungsimpfung. Mindestens 25 Prozent der Probanden waren anschließend symptomlos. Damit wirkt die Therapie wesentlich schneller und ist für die Patienten mit weniger Nebenwirkungen behaftet als die gängigen Immuntherapie-Verfahren.</p>
<p>Wann der Impfstoff flächendeckend zur Verfügung stehen wird, ist noch unklar. Es wird davon ausgegangen, dass noch weiteren Studien in den nächsten beiden Jahren erforderlich sind und dass der Impfstoff dann ab 2021 zur Verfügung stehen wird.</p>
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		<item>
		<title>Atopie: Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2017 09:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Nesselsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodermitis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/08/14/atopie-neigung-zu-ueberempfindlichkeitsreaktionen-und-allergien/">Atopie: Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien</a></p>
<p>Im Zusammenhang mit Allergien und Unverträglichkeiten tauchen auch immer wieder die Begriffe Atopie und Überempfindlichkeit auf. Doch was ist das überhaupt, und welche Zusammenhänge oder Unterschiede bestehen zwischen diesen Begriffen? Der Wortbestandteil Topos, der in „Atopie“ steckt, ist vielen aus anderen Zusammenhängen bekannt, etwa aus den topografischen Karten oder aus der Utopie. Topos steht für [&#038;hellip</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/08/14/atopie-neigung-zu-ueberempfindlichkeitsreaktionen-und-allergien/">Atopie: Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien</a></p>
<p></p>
<p><strong>Im Zusammenhang mit Allergien und Unverträglichkeiten tauchen auch immer wieder die Begriffe Atopie und Überempfindlichkeit auf. Doch was ist das überhaupt, und welche Zusammenhänge oder Unterschiede bestehen zwischen diesen Begriffen?</strong></p>
<p>Der Wortbestandteil Topos, der in „Atopie“ steckt, ist vielen aus anderen Zusammenhängen bekannt, etwa aus den topografischen Karten oder aus der Utopie. Topos steht für Ort, das „a“ am Anfang des Wortes für ein Nichtvorhandensein. Eine Atopie ist somit wortwörtlich eine Ortlosigkeit. Das ist aber aus medizinischer Sicht erst einmal nichtssagend, und dem Laien hilft dies wenig.</p>
<h2>Eine Atopie ist eine Überempfindlichkeit mit Allergie-Reaktionen auf harmlose Substanzen</h2>
<p>Aus medizinischer Sicht bedeutet eine Atopie, dass jemand körperlich überempfindlich auf Substanzen reagiert, die eigentlich harmlos sind, wobei es sich bei diesen Überempfindlichkeitsreaktionen um eine allergische Reaktion handelt. Dabei werden vermehrt Immunglobulin-E-Antikörper gebildet, kurz IgE-Antikörper. Allerdings ist nicht jede Soforttyp-Allergie (Typ-I) auch eine Atopie. Während beispielsweise beim Kontaktekzem die Hautveränderungen direkt an der Berührungsstelle auftreten, treten die Symptome bei den atopischen Erkrankungen auch an anderen Körperstellen auf, sind so gesehen also „ortlos“.</p>
<p>Atopien sind genetisch bedingt. Die Auslösung einer Atopie kann durch Allergene erfolgen, aber auch durch Atopene, also Stoffe, die grundsätzlich kein Allergie-Potenzial aufweisen. Die genauen Zusammenhänge und Abläufe sind aber noch nicht vollständig erforscht. So fanden Wissenschaftler zwar eine Häufung atopischer Erkrankungen bei Kindern, die sich häufig von  Fastfood ernähren. Damit ist jedoch noch kein ursächlicher Zusammenhang bewiesen.</p>
<h2>Welche Erkrankungen zählen zu den Atopien?</h2>
<p>Atopische Erkrankungen können in unterschiedlichen Formen auftreten. Zu den bekanntesten gehört das atopische Ekzem, im allgemeinen Sprachgebrauch (und fälschlich) auch als Neurodermitis bezeichnet. Weitere bekannte Formen sind die allergische Bindehautentzündung, der Heuschnupfen und das exogen allergische Bronchialasthma. Aber auch die Nesselsucht und die allergische Darmentzündung gehören zu diesem Formenkreis.</p>
<p>Bemerkenswert ist, dass bei Menschen mit einer Veranlagung zu einer atopischen Erkrankung bestimmte Körpermerkmale (Stigmata) gehäuft auftreten. Dazu zählen zum Beispiel die doppelte Unterlidfalte am Auge (<a href="https://www.allergie-frei.info/2017/07/17/dennie-morgan-falte-allergieneigung-an-den-augen-ablesen/">Dennie-Morgan-Falte</a>), die seitlich ausgedünnten Augenbrauen (Herthoge-Zeichen), trockene, juckende Haut oder trockene Kopfhaut, weißem Dermografismus und Harnknötchenflechte (Keratosis pilaris). Beim weißen Dermografismus kommt es nach einer Reizung der Haut, zum Beispiel einem Fingernagel, zu typischen weißen Streifen. Bei der Harnknötchenflechte kommt es zu einer Verhornung der Haarfollikel an bestimmten Hautpartien (Reibeisenhaut).</p>
<p>Die hier aufgeführten Stigmata reichen für eine eindeutige Diagnose allerdings nicht aus. So haben zwar viele Atopie-Patienten eine Dennie-Morgan-Falte, aber nicht alle, bei denen eine Dennie-Morgan-Falte vorliegt, haben auch eine atopische Erkrankung.</p>
<p></br></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Allergien verhindern: Ist Prävention möglich?</title>
		<link>https://www.allergie-frei.info/2017/08/07/allergien-verhindern-ist-praevention-moeglich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelallergie]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelintoleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/08/07/allergien-verhindern-ist-praevention-moeglich/">Allergien verhindern: Ist Prävention möglich?</a></p>
<p>Angesichts der rasanten Ausbreitung von Allergien und Unverträglichkeiten fragen sich immer mehr Menschen, ob sich Allergien überhaupt verhindern oder zumindest bereits im Frühstadium bekämpfen lassen. Die Prävention ist mitunter ein schwieriges Unterfangen. Dennoch gibt es aus ärztlicher Sicht einige Maßnahmen, die auch werdende und junge Eltern ergreifen können. Allergien sind nicht nur zunehmend in den [&#038;hellip</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/08/07/allergien-verhindern-ist-praevention-moeglich/">Allergien verhindern: Ist Prävention möglich?</a></p>
<p></p>
<p><strong>Angesichts der rasanten Ausbreitung von Allergien und Unverträglichkeiten fragen sich immer mehr Menschen, ob sich Allergien überhaupt verhindern oder zumindest bereits im Frühstadium bekämpfen lassen. Die Prävention ist mitunter ein schwieriges Unterfangen. Dennoch gibt es aus ärztlicher Sicht einige Maßnahmen, die auch werdende und junge Eltern ergreifen können.</strong></p>
<p>Allergien sind nicht nur zunehmend in den Fokus der Bevölkerung gelangt, sondern auch in den der Wissenschaft. So gibt es inzwischen einige fundierte Erkenntnisse, die sich für eine Allergie-Prävention unmittelbar umsetzen lassen. Daneben gibt es auch Hinweise und Theorien, die noch nicht eindeutig nachgewiesen sind, aus denen sich allerdings ebenfalls Handlungsrichtlinien für das Vermeiden von Allergien ableiten lassen.</p>
<h2>Gesicherte und ungesicherte Erkenntnisse zur Prävention einer Allergie</h2>
<p>In der vorgeburtlichen Phase und unmittelbar nach der Geburt spielt die Ernährung der Mutter eine wichtige Rolle. Empfohlen wird eine ausgewogene und nährstoffdeckende Ernährung. Dabei sollte Fisch einen wichtigen Bestandteil bilden. Allergene sollten allerdings nicht vermieden werden.</p>
<p>Da ein Kaiserschnitt das Allergierisiko für das Baby erhöht, sollte nach Möglichkeit ein anderes Geburtsverfahren gewählt werden.</p>
<p>In den ersten vier Monaten ist Stillen der industriellen Babynahrung vorzuziehen. Bei Bedarf kann in dieser Zeit hydrolysierte Säuglingsnahrung beigefüttert werden. Auf Soja-basierte Säuglingsmilch sollte dagegen verzichtet werden.</p>
<p>Bereits im ersten Lebensjahr sollte beigefüttert werden. Ein Vermeiden allergener Stoffe ist dabei nicht sinnvoll. Dagegen sollte der Speiseplan des Kleinkindes auch bereits in diesem frühen Alter Fisch enthalten.</p>
<p>In der weiteren Entwicklung sollte vor allem der Body-Mass-Index (BMI) des Kindes im Auge behalten werden. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Übergewicht und Asthma.</p>
<p>Im Hinblick auf verschiedene Umweltauslöser gilt generell das Vermeidungsprinzip, etwa bei Schimmelpilzen oder Tabakrauch, aber auch bei Innenraumschadstoffen und Kfz-Schadstoffen. Dies gilt jedoch nicht für Haustiere und Hausstaubmilben. Sofern ein Allergierisiko vorliegt, sollte auf eine Katze verzichtet werden. Bei einem Hund besteht dagegen kein höheres Allergierisiko.</p>
<p>Das Reizthema Impfungen ist aus Sicht der Allergie-Prävention klar: Impfungen nach den Empfehlungen der STIKO lösen keine Allergien aus, sondern können das Allergierisiko sogar reduzieren.</p>
<p>Probiotika und Präbiotika erscheinen derzeit nicht sinnvoll im Hinblick auf eine Allergievermeidung. Positive Effekte wurden in der Fachliteratur nur für atopische Erkrankungen beschrieben. Eine mediterrane Kost scheint ebenfalls einen präventiven Einfluss auf atopische Erkrankungen zu haben. Bei der Gabe von Vitamin D sind die Ergebnisse noch widersprüchlich. Ebenfalls ungesichert sind Informationen über bestimmte Medikamentengruppen wie Antibiotika und atopischen Erkrankungen. Als gesichert gilt dagegen, dass eine sogenannte frühzeitige unspezifische Immunmodulation vor allergischen Erkrankungen schützen kann. Dazu gehört das Aufwachsen auf einem Bauernhof, der Besuch einer KiTa in den ersten beiden Lebensjahren oder das Aufwachsen mit weiteren Geschwistern.</p>
<p>Die Erkenntnisse zeigen, dass eine übertriebene Vermeidung von Allergenen nichts zur Allergie-Prävention beim Kind beitragen. Weniger Panikmache sorgt für eine entspanntere, stressfreiere Eltern-Kind-Beziehung und trägt so ebenfalls zur Vorbeugung gegen eine Allergie bei.</p>
<p></br></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dennie-Morgan-Falte: Allergieneigung an den Augen ablesen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 09:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodermitis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/07/17/dennie-morgan-falte-allergieneigung-an-den-augen-ablesen/">Dennie-Morgan-Falte: Allergieneigung an den Augen ablesen?</a></p>
<p>Dem Partner Wünsche von den Augen abzulesen soll ja hin und wieder funktionieren. Doch kann man einem anderen Menschen auch die Neigung zu einer Allergie an den Augen ablesen? Das jedenfalls behaupten Wissenschaftler. Das Objekt der diagnostischen Begierde ist dabei die sogenannte Dennie-Morgan-Falte unter dem Auge. Bereits im Jahre 1948 beschrieben amerikanische Wissenschaftler ein körperliches [&#038;hellip</p>
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<p></p>
<p><strong>Dem Partner Wünsche von den Augen abzulesen soll ja hin und wieder funktionieren. Doch kann man einem anderen Menschen auch die Neigung zu einer Allergie an den Augen ablesen? Das jedenfalls behaupten Wissenschaftler. Das Objekt der diagnostischen Begierde ist dabei die sogenannte Dennie-Morgan-Falte unter dem Auge.</strong></p>
<p>Bereits im Jahre 1948 beschrieben amerikanische Wissenschaftler ein körperliches Merkmal, das sie in enge Verbindung mit dem Auftreten einer Allergie brachten. Es handelt sich dabei um eine Hautfalte unter dem unteren Augenlid. Diese manchmal einfachen, manchmal auch doppelten Falten treten auf beiden Gesichtsseiten auf. Bei kleinen Kindern sind sie deutlicher zu erkennen. Diese <strong>Dennie-Morgan-Falte</strong>, benannt nach den beiden Wissenschaftlern, die sie als erste beschrieben, gilt als klinisches Anzeichen für die Veranlagung zu einem atopischen Syndrom. Doch was ist wirklich dran?</p>
<ul>
<li>Fakt ist, dass es diese Falten wirklich gibt.</li>
<li>Sie treten häufiger bei Kindern auf.</li>
<li>Bei Atopie-Patienten tauchen sie häufiger auf als bei der Normalbevölkerung.</li>
<li>Der Anteil der Menschen, bei denen es eine Dennie-Morgan-Falte gibt, die aber nicht an einer Atopie leiden, liegt bei etwa 17 Prozent.</li>
<li>Andererseits haben nur etwa 60 Prozent aller Atopie-Patienten diese Falte.</li>
<li>Verlässliche Studien gibt es bisher noch nicht.</li>
<li>Zudem kann die Lidfalte am Auge auch ethnisch bedingt sein.</li>
<h2>Dennie-Morgan-Falte ist kein verlässlicher Atopie-Indikator</h2>
<p>Damit handelt es sich hierbei um kein verlässliches Diagnosesymptom. Eine vorhandene Dennie-Morgan-Falte kann allenfalls eine Verdachtsdiagnose begründen. Ob tatsächlich eine Atopie vorliegt oder droht, muss durch weitere Untersuchungen überprüft werden. Typische Symptome, die den Verdacht erhärten können, sind trockene Hände, blasse Haut, an den Seiten ausgedünnte Augenbrauen oder Milchschorf an den Kniekehlen und Armbeugen.</p>
<p>Als Eltern eines Kleinkindes sollten Sie nicht gleich in Panik geraten, wenn Sie bei Ihrem Kind Falten unter den Augen entdecken. Diese sind bei Neugeborenen fast immer vorhanden. Sollte es sich bei den Falten tatsächlich um Dennie-Morgan-Falten handeln, sprechen Sie den Kinderarzt darauf an, vor allem wenn in Ihrer Familie bereits jemand Neurodermitis, Heuschnupfen oder Bronchialasthma hat.</p>
<p></br></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Allergien immer häufiger werden</title>
		<link>https://www.allergie-frei.info/2017/06/12/warum-allergien-immer-haeufiger-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2017 09:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin erklärt]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Pollenallergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/06/12/warum-allergien-immer-haeufiger-werden/">Warum Allergien immer häufiger werden</a></p>
<p>In den Medien ist immer wieder die Rede davon, dass Allergien auf dem Vormarsch sind und dass immer mehr Menschen, insbesondere Kinder an Allergien erkranken. Doch ist dies wirklich so, und wenn ja, welche wissenschaftlichen Thesen und Erkenntnisse liegen dazu vor? Der Anstieg von Allergien und allergischen Erkrankungen, insbesondere von Heuschnupfen, ist nicht nur eine [&#038;hellip</p>
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<p></p>
<p><strong>In den Medien ist immer wieder die Rede davon, dass Allergien auf dem Vormarsch sind und dass immer mehr Menschen, insbesondere Kinder an Allergien erkranken. Doch ist dies wirklich so, und wenn ja, welche wissenschaftlichen Thesen und Erkenntnisse liegen dazu vor?</strong></p>
<p>Der Anstieg von Allergien und allergischen Erkrankungen, insbesondere von Heuschnupfen, ist nicht nur eine subjektive Wahrnehmung, etwa durch verstärkte Information in den Medien, sondern tatsächlich wissenschaftlich belegt.</p<


<h2>Unterschiedliche Theorien versuchen, das erhöhte Allergieaufkommen zu erklären</h2>
<p>Eine allgemeingültige Erklärung für dieses Phänomen gibt es derzeit zwar nicht. Allerdings wurden verschiedene Theorien entwickelt, die die Ursachen und Zusammenhänge erhellen sollen.</p>
<ul>
<li><strong>Verbesserte Hygiene:</strong> Die wohl umstrittenste These geht davon aus, dass durch die verbesserte Hygiene insbesondere in westlichen Industrieländern das Immunsystem weniger gefordert und somit auch trainiert wird und damit auch anfälliger ist für Angriffe durch Keime, Bakterie etc. In diesem Zusammenhang wird häufig auf die geringere Allergie-Anfälligkeit bei Kindern verwiesen, die mit Kuhstallluft in Kontakt gekommen waren.</li>
<li><strong>Rückgang parasitärer Erkrankungen:</strong> Ähnlich wie bei der vorangegangenen These wird hier ein Zusammenhang zu verbesserten Lebensbedingungen gesehen, allerdings mit anderen Schlussfolgerungen: Da das Immunsystem nicht mehr so sehr gegen Parasiten kämpfen muss wie früher, wendet es sich nun gegen weniger schädliche (oder vermeintliche) Angreifer.</li>
<li><strong>Umweltverschmutzung:</strong> Bei dieser These wird das Problem nicht primär an den Allergenen festgemacht, sondern an der Tatsache, dass sich die Allergene an Feinstaub anheften und so zum Einen sehr viel aggressiver werden, aber auch sehr viel tiefer in die Atemsysteme eindringen können.</li>
<li><strong>Darmflora:</strong> Diese These geht davon aus, dass Veränderungen der Darmflora, etwa durch Antibiotika oder Ernährungsgewohnheiten, verantwortlich für den Anstieg von Allergien sind. Als mögliche Hilfe könnten hier Probiotika eingesetzt werden.</li>
<li><strong>Lebensgewohnheiten:</strong> Zahlreiche veränderte Lebensgewohnheiten, die auch Faktoren wie Stress, Umweltverschmutzung, Rauchen, soziale Strukturen beinhalten, stehen ebenfalls im Verdacht, Allergien auszulösen beziehungsweise das Allergierisiko zu erhöhen.</li>
<p>Für alle diese Theorien und Thesen gibt es zwar Anhaltspunkte, und teilweise werden sie auch kontrovers diskutiert. Eine universelle Erkenntnis gibt es jedoch nicht. Möglicherweise liegt die Wahrheit wie so oft, in der Mitte, und die Frage, warum bei einem Patienten eine Allergie oder eine allergische Erkrankung vorliegt, muss individuell geklärt werden.</p>
<p></br></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was tun bei roten Augen?</title>
		<link>https://www.allergie-frei.info/2017/04/24/was-tun-bei-roten-augen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 09:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Pollenallergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/04/24/was-tun-bei-roten-augen/">Was tun bei roten Augen?</a></p>
<p>Rote Augen sind nicht immer gleich Anzeichen einer Allergie. Falls Sie jedoch unter Allergien leiden und die Augen sich röten und anfangen zu brennen, sollten Sie gleich handeln. Im Normalfall können rote Augen ein Anzeichen von Übermüdung oder einer Überreizung des Auges sein, etwa durch trockene Umgebungsluft oder einen Fremdkörper (Sand, kleines Fluginsekt). Aber auch [&#038;hellip</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/04/24/was-tun-bei-roten-augen/">Was tun bei roten Augen?</a></p>
<p><strong>Rote Augen sind nicht immer gleich Anzeichen einer Allergie. Falls Sie jedoch unter Allergien leiden und die Augen sich röten und anfangen zu brennen, sollten Sie gleich handeln.</strong></p>
<p>Im Normalfall können <strong>rote Augen</strong> ein Anzeichen von Übermüdung oder einer Überreizung des Auges sein, etwa durch trockene Umgebungsluft oder einen Fremdkörper (Sand, kleines Fluginsekt). Aber auch Gefahrenstoffe im Alltag (scharfes Shampoo) und im Beruf (Lösungsmittel oder andere chemische Substanzen) können im wahrsten Sinne schnell ins Auge gehen. In einem solchen Fall sollten Sie das Auge mit klarem Wasser ausspülen und umgehend einen Arzt aufsuchen. Nehmen Sie nach Möglichkeit die Produktverpackung mit, da sie dem Arzt wertvolle Hinweise liefert. Eine weitere Ursache für rote Augen ist eine Bindehautentzündung.</p>
<h2>So lindern Sie Rote-Augen-Beschwerden</h2>
<p><strong>Rote Augen</strong> sind jedoch häufig auch ein Allergiesymptom, insbesondere bei Heuschnupfen. Meist treten dann auch noch andere <strong>Allergiesymptome</strong> auf, etwa laufende Nase und ständiger Niesreiz. Die folgenden Tipps können Ihnen helfen, das Problem zu mildern und die Beschwerden zu lindern:</p>
<ul>
<li><strong>Nicht Reiben:</strong> Widerstehen Sie der Versuchung, das Auge zu reiben. Dadurch wird das Brennen und Jucken nur noch schlimmer, auch die Rötung verstärkt sich dadurch.</li>
<li><strong>Augentropfen und -salben:</strong> Verwenden Sie verträgliche Augentropfen oder Augensalben. Sofern Sie noch nicht über geeignete Präparate verfügen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder in der Apotheke beraten. Gegebenenfalls ist auch ein cortisonhaltiges Mittel indiziert.</li>
<li><strong>Keine Kontaktlinsen:</strong> Falls Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie diese zumindest für den Zeitraum der Beschwerden meiden. Achten Sie unbedingt auf ausreichende Hygiene und Befeuchtung des Auges. Das Anfeuchten der Kontaktlinsen mit Speichel ist tabu, da auf diese Weise Bakterien aus dem Mund ins Auge gelangen. Möglicherweise ist es sogar sinnvoll, gänzlich auf Kontaktlinsen zu verzichten.</li>
<li><strong>Augen-Make-Up:</strong> Seien Sie besonders vorsichtig bei Augen-Make-Up oder verzichten Sie gänzlich darauf. Die Allergien können zum Einen dadurch ausgelöst werden. Falls die Augen gerötet sind und tränen, besteht auch Gefahr, dass das Make-Up ins Auge gelangt und dort für weitere Irritationen sorgt.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Nasenspülung richtig anwenden</title>
		<link>https://www.allergie-frei.info/2017/04/10/nasenspuelung-richtig-anwenden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maurer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 09:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Pollenallergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/04/10/nasenspuelung-richtig-anwenden/">Nasenspülung richtig anwenden</a></p>
<p>Bei einer Allergie kommt es häufig auch zu laufenden Nasen und Niesreizen. Hier kann eine Nasenspülung für Linderung sorgen. Das gilt jedoch nicht für jede Allergie. Zudem sollte die Nasenspülung auch richtig angewendet werden. Die Nasenspülung oder Nasendusche kann mehrere Funktionen erfüllen: Sie spült die unangenehmen Fremdkörper wie Pollen oder Hausstaub aus der Nase heraus. [&#038;hellip</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/04/10/nasenspuelung-richtig-anwenden/">Nasenspülung richtig anwenden</a></p>
<p></p>
<p><strong>Bei einer Allergie kommt es häufig auch zu laufenden Nasen und Niesreizen. Hier kann eine Nasenspülung für Linderung sorgen. Das gilt jedoch nicht für jede Allergie. Zudem sollte die Nasenspülung auch richtig angewendet werden.</strong></p>
<p>Die <strong>Nasenspülung</strong> oder Nasendusche kann mehrere Funktionen erfüllen: </p>
<ul>
<li> Sie spült die <strong>unangenehmen Fremdkörper</strong> wie Pollen oder Hausstaub aus der Nase heraus. Die Nasenschleimhäute werden so nicht weiter gereizt, und die Allergene können auch nicht weiter in die Lungen vordringen.
<li> Zweitens kann die Nasenspülung auch die <strong>Reizungen der Nasenschleimhäute lindern</strong> und die <strong>Schwellungen abklingen</strong> lassen. Dazu enthält sie dann auch entsprechende Wirkstoffe.
<li> Im Falle einer trockenen Nasenschleimhaut dient die Nasenspülung auch dazu, die <strong>Schleimhäute</strong> wieder zu befeuchten. </ul>
<p>Neben den eigentlichen Nasenspülungen haben sich auch <strong>Inhalationen</strong> bewährt, insbesondere bei einer Erkältung als Ursache der Probleme. Zusätzlich zur Spülung können Nasentropfen oder -sprays zum Einsatz kommen. </p>
<h2>So führen Sie eine Nasenspülung durch</h2>
<p>Bei einer <strong>Nasenspülung</strong> werden in der Regel <strong>salzhaltige Flüssigkeiten</strong> in die Nase eingebracht. Dies geschieht mit einem speziellen Gerät, einer Art Plastikflasche mit Nasenaufsatz. Die Flüssigkeit selbst besteht aus 0,9 g Kochsalz auf 100 ml Wasser, das möglichst frisch abgekocht sein sollte. Andere Konzentrationen können die Schleimhäute reizen. Statt die Lösung selbst anzusetzen, können Sie auf Fertigprodukte aus der Apotheke zurückgreifen. </p>
<p>Die <strong>Spülung</strong> erfolgt am besten über dem Waschbecken. Zunächst beugen Sie den Kopf nach vorne und etwas zur Seite. Halten Sie den Mund weit geöffnet. Nun setzen Sie den Nasenaufsatz des Geräts an das Nasenloch, das nach oben zeigt. Lassen Sie die Salzlösung nun durch die Nasengänge dieses Nasenlochs laufen. Sie fließt dann durch das andere Nasenloch wieder ab. Dann wechseln Sie die Seite. Die genaue Anwendung sollten Sie sich in der Apotheke zeigen lassen. </p>
<p>Achten Sie darauf, das Gerät nach der Anwendung gründlich zu reinigen und zu trocknen, um eine Verkeimung zu vermeiden. </p>
<p>Diese Nasenspülungen sind bei <strong>Heuschnupfen</strong> sehr gut geeignet, um die Nase von den Pollen zu reinigen und sollten während der kritischen Pollenflugzeit täglich durchgeführt werden. Eine Verwendung darüber hinaus ist nicht empfehlenswert, da die Schleimhäute darunter leiden könnten. Nasenduschen eignen sich auch bei einer <strong>Hausstauballergie</strong>. Hier sollten Sie aber die dauerhafte Anwendung mit Ihrem Arzt besprechen. </p>
<p></br></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Probiotika lindern Heuschnupfen-Symptome</title>
		<link>https://www.allergie-frei.info/2017/04/03/12351/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Silvia Nold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2017 09:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Pollenallergie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/04/03/12351/">Probiotika lindern Heuschnupfen-Symptome</a></p>
<p>Menschen mit einer Pollenallergie (Heuschnupfen) leiden in der Hauptzeit des Pollenfluges unter zum Teil großen Einschränkungen der Lebensqualität. Eine laufende Nase und gerötete, juckende oder brennende Augen gehören zu den typischen Symptomen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass Präparate mit probiotischen Bakterien helfen könnten, die Symptome zu lindern. Warum wirken Probiotika gegen Allergien? Schon seit [&#038;hellip</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://www.allergie-frei.info/2017/04/03/12351/">Probiotika lindern Heuschnupfen-Symptome</a></p>
<p></p>
<p><strong>Menschen mit einer Pollenallergie (Heuschnupfen) leiden in der Hauptzeit des Pollenfluges unter zum Teil großen Einschränkungen der Lebensqualität. Eine laufende Nase und gerötete, juckende oder brennende Augen gehören zu den typischen Symptomen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass Präparate mit probiotischen Bakterien helfen könnten, die Symptome zu lindern. </strong></p>
<h1>Warum wirken Probiotika gegen Allergien? </h1>
<p>Schon seit längerer Zeit beschäftigen Forscher sich mit der Frage, ob <strong>Probiotika</strong> gegen Allergien helfen können. Probiotika sind Präparate, die <strong>lebende Bakterien</strong> erhalten. Häufig sind das Milchsäurebakterien, manchmal auch Hefen oder andere Mikroorganismen. Diese gelangen zu einem gewissen Prozentsatz unbeschadet durch den Magen und siedeln sich im Darm an. Dort sitzen auch fast drei Viertel unserer Immunzellen. </p>
<p>Schon früher wiesen Studien nach, dass die <strong>Darmflora</strong> Einfluss auf das Immunsystem und die Ausprägung von Allergien hat. Forscher konnten zum Beispiel zeigen, dass unter einer Therapie mit <strong>Probiotika</strong> ein bestimmter Antikörper (Immunglobulin E, IgE) absinkt, der bei Allergikern erhöht ist. </p>
<h1>Aktuelle Studienergebnisse</h1>
<p>In einer aktuellen Studie wurde der Einfluss von Probiotika auf die Symptome des <strong>Heuschnupfens</strong> untersucht. Ernährungswissenschaftler der Universität Gainesville (USA, Florida) testeten eine Kombination von Milchsäurebakterien (Lactobacillus gasseri, Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium longum) an 173 Heuschnupfen-Patienten. Eine Hälfte bekam das Medikament, die andere nur ein Placebo (Scheinmedikament). Nach zwei Monaten berichtete die Probiotika-Gruppe der Patienten über eine <strong>Besserung der Symptome</strong> im Vergleich zur Kontrollgruppe. In der Studie waren jedoch keine Patienten vertreten, die eine sehr stark ausgeprägte Pollenallergie hatten. Die Forscher aus Florida halten Probiotika bei leichteren Formen von Heuschnupfen deshalb für eine gute Möglichkeit, die Lebensqualität in der Pollensaison zu erhöhen. </p>
<p>Probiotische Präparate mit Milchsäurebakterien sind frei erhältlich. Die Einnahme gegen Heuschnupfen sollten Sie aber am besten mit Ihrem Arzt abstimmen. Er kann Ihnen raten, welche Mikroorganismen Sie in welcher Dosierung und Häufigkeit einnehmen sollten und welches Präparat sich eignet. Das Gute ist jedoch: Bisher sind bei gesunden, erwachsenen Menschen keinerlei Nebenwirkungen von <strong>Probiotika</strong> bekannt, wenn sie in der empfohlenen Dosierung verwendet werden. </p>
<p></br></p>
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