11 Tipps bei Neurodermitis

Ina Doering
11 Tipps bei Neurodermitis

Die Neurodermitis kennen Sie in der Fachliteratur vielleicht auch unter dem Begriff “Atopisches Ekzem”. Darunter fallen allerdings auch andere Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Nesselsucht. Rote, entzündete Hautstellen, die teilweise schuppen, manchmal auch nässen, kennzeichnen die Neurodermitis. Die Erkrankung ist häufig mit einem starken Juckreiz verbunden. In der Medizin gilt die Neurodermitis als nicht heilbar. Es gibt aber Tricks, die helfen können, den Juckreiz zu lindern und die Lebensqualität zu steigern

11 Tipps für den Alltag

  • Tragen Sie nach Möglichkeit keine synthetischen Fasern. Reine Baumwolle oder Seide lassen die Haut besser atmen und tragen die Feuchtigkeit, die die Symptome verschlimmern kann, nach außen.
  • Der Zwiebellook ist angesagt! Als Neurodermitiker sollten Sie es vermeiden unter der Kleidung zu schwitzen – wenn Sie mehrere Lagen übereinander tragen, können Sie sich je nach Empfinden jederzeit an- und ausziehen.
  • Entspannen Sie sich. Übungen wie Yoga oder auch autogenes Training können besonders in den Abendstunden helfen, den Juckreiz in den Griff zu bekommen.
  • Für Kinder: Müdigkeit kann den Juckreiz verstärken. Eine spannende Gute-Nacht-Geschichte am Kinderbett lenkt Ihren Sprössling davon ab.
  • Simpel aber effektiv: Halten Sie Ihre Nägel kurz!
  • Führen Sie ein Tagebuch und dokumentieren Sie, was sie getan, gegessen und wie Sie sich gefühlt haben. Auf diesem Wege lässt sich schnell feststellen, welche Gewohnheiten Ihre Symptome verschlimmern oder gar lindern.
  • Lenken Sie sich mit Sport ab. Sie sollten allerdings darauf achten, dass Sie geeignete Kleidung tragen und nicht zu sehr schwitzen – wenn Sie Chlor und / oder natürliche Gewässer vertragen, ist Schwimmen die beste Alternative!
  • Reiben, zwicken oder klopfen Sie die juckenden Stellen, statt sich zu kratzen. Ihre Haut wird es Ihnen danken.
  • Auch eine Kühlung kann bei besonders juckenden Stellen eine Erleichterung verschaffen.
  • Duschen Sie lieber statt zu baden, um eine Austrocknung der Haut zu vermeiden
  • Besorgen Sie sich Reisehandtücher aus Mikrofaser. Sie trocknen nicht nur schneller, sondern sind auch weicher als normale Handtücher. Ein weiterer Vorteil: Sie haben ein kleines Packmaß und passen fast in jede (Hosen-)Tasche – so müssen Sie nicht mehr auf kratzige Papierhandtücher zurückgreifen, wenn Sie unterwegs sind.

Lesen Sie auch:
Was ist eine atopische Dermatitis?
Sauna trotz Neurodermitis?
Aus eigener Herstellung: Gesichtsmasken

Photo © Shutterstock

Kommentare zu diesem Thema beendet.